STOPPT DEN KIEZVERKAUF! – KEINE BEBAUUNG AM U-BAHNHOF KLEISTPARK !!

AUFRUF ZUR BÜRGERBETEILIGUNG !!

EILT !! DRINGEND !!

Liebe Anwohner*innen der umstehenden Häuser des Grundstückes H162,

Kleistparkdie Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg will die bestehende Grünfläche auf dem Grundstück Hauptstraße 162, auf der sich zwei interkulturelle und gastronomische Institutionen befinden, in Bauland umwandeln. Die Cocktail Bar Train und der Sommergarten des griechischen Restaurants Exodos (früher Ypsilon) sollten zuerst einem Hotelneubau und nun einem siebenstückigem Studentenwohnheim mit rund 115 Wohneinheiten weichen. Auf der Grünfläche sollen zahlreiche Bäume gefällt werden. Durch die Bebauung werden nicht nur Grünflächen vernichtet, sondern auch öffentlicher Raum privatisiert. Soziale Treffpunkte, die Teil der gelebten Stadtteilkultur sind, werden durch das Bauvorhaben zerstört. Anstelle der gewachsenen kulturellen Einrichtungen, soll den Anwohnerinnen und Anwohnern der Umgebung jahrelang eine enorme Baubelästigung zugemutet werden. Fehlende Parkmöglichkeiten würden zu einer massiven Belastung für das gesamte umliegende Gebiet führen. Die ansässigen Gewerbe- und Gastronomiebetriebe sowie die betroffene Bevölkerung beklagen ein intransparentes Verfahren und keine- bzw. eine zu späte Beteiligung an dem geplanten Bebauungsvorhaben.

Kleistpark 2Das Bauvorhaben, welches auf dem Grundstück Hauptstraße 162 realisiert werden soll, wurde auf einer Informationsveranstaltung am 25.02.2016 vorgestellt. Das weitere Vorgehen sieht eine frühzeitige Bürgerbeteiligung vor. Dazu sollten die Bürger*innen mittels einer Postwurfsendung eingeladen werden. Dies ist offenbar nur teilweise geschehen.

Deshalb erhalten Sie heute von der Bürgerinitiative Kleistpark ( www.bi-kleistpark.de ) dieses Schreiben, so dass Sie darüber informiert werden, ihr Recht auf die Eingabe von Einwänden gegen dieses Projekt wahrzunehmen.

Insbesondere sind die Anwohner des Hauses im Willmanndamm 18 direkt betroffen. Durch den Bau eines Hauses mit 6 Geschossen wird ihnen der freie Blick genommen und was noch schwerer ins Gewicht fällt, auch die Sonne. Dazu wurde eine Verschattungsstudie erstellt, die unseres Erachtens nicht alle Aspekte und vor allem nicht alle Wohnungen und Räume einbezieht. Durch die Errichtung dieses Hauses wird den meisten Anwohner*innen eine Vielzahl von Sonnenstunden genommen.

Dies ist ein Hauptargument, auf welches sich die Anwohner*innen stützen können, um die Bebauung H162 möglicherweise abzuwenden. Sie können sich als Anwohner*innen gegen die Bebauung wehren. Nehmen Sie Ihr Recht in Anspruch und teilen Sie Ihre Einwände gegen dieses Bauvorhaben noch bis zum 15.04.2016 dem Amt für Stadtentwicklung Schöneberg, Rathaus Schöneberg, 10820 schriftlich oder per E-Mail mit: stadtplanung@ba-ts.berlin.de

Für die Bürgerinitiative Kleistpark ist es sehr hilfreich, wenn Sie Ihre Einwände ebenso an die Emailadresse der BI-Kleistpark senden (info@bi-kleistpark.de). Vielen Dank.

Unter folgendem Link können Sie sich alle Informationen zum Bauvorhaben und zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung ansehen. Die Zeit drängt. Nur noch bis zum 15.04.2016 können Einwände eingebracht werden. Dies kann direkt über den untenstehenden Link, per Email, per Briefpost oder persönlich geschehen.

http://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/stadtplanung/bebauungsplanung/bebauungsplan-7-72-fruehzeitig-457916.php

(vgl. Anhänge)

Vielen Dank für Ihre Mithilfe.

Mit freundlichen Grüßen Ihre Bürgerinitiative Kleistpark

Mögliche Themenfelder:

Risiken des Bauvorhabens:

  • Schwere Schäden an der U Bahn, Schäden an
  • dem Gleichrichterwerk,  Gefahr einer Havarie der BVG-Gebäude, Einsturz
  • Fehlende Nachweis, wie der Bau Rettungs- und Bergungsmöglichkeiten im
  • Havariefall aus der U-Bahnanlage sicherstellt (Forderung der BVG)
  • Fehlende Möglichkeiten das schwere Baugerät im Umfeld einzurichten, weil die wegen der BVG-Anlagen untertunnelten Flächen unter der Kreuzung Hauptstraße/Willmanndamm statisch nicht belasdtet werden dürfen

Umwidmung von Grünflachen, fehlende Ausgleichsflächen

Intransparente politische Vorgänge, Kosten-Nutzen-Rechnung nicht klar (bi-kleispark.de)

Privatisierung von öffentlichem Eigentum (Liegenschaftsfondpolitik in Berlin)

Fehlendes Schallschutzkonzept

Unrealistische Verschattungsstudie. Bauvorhaben verschattet zahlreiche
Wohnungen im Hof des Nachbargebäudes

Kritik an der Luxuskonzeption: Der Invesor rechnet mit Wohneinheiten
mit von 14-22 qm zu einem Mietpreis von 350-550 Euro. Dies entspräche
einem Quatradmeterpreis von 25 Euro Kaltmiete.

Lukratives Geschäft mit Studentenwohnungen generell in Berlin

Auswirkungen auf das Wohnumfeld (Mietspiegel, Grenze zum Quartiersmanagementgebiet)

Forderung, dass im Durchführungsvertrag bezüglich der Nutzung
festgeschrieben werden muss, dass die Mietwohnungen nicht in
Eigentumswohnungen umgewandelt werden dürfen

Fehlende Parkplätze in dem Umfeld, usw….

 

 

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