Kommt am Mittwoch 13.07.2016, ab 16:20 Uhr zum Rathaus Schöneberg

Liebe NachbarInnen, liebe MitsteiterInnen,
am Mittwoch, den 13.07.2016 tagt der Stadtentwicklungsausschuss Tempelhof-Schöneberg zum B-Plan 7-66, Bautzener Brache.
BaufeldDie Entscheidung, die hier gefällt wird, ist die Grundlage für die BVV-Sitzung am 20.07.2016, auf der endgültig über den B-Plan 7-66 abgestimmt werden soll.
Nach der fehlerhaften Abwägung des öffentlichen Beteiligungsverfahrens zu Gunsten des Investors greift das Bezirksamt mit Hilfe des „Ausnahme-Paragraphen“ 33 Abs1 BauGB zu rechtlich zweifelhaften Mitteln und will noch vor der Sommerpause und vor der Wahl im September Fakten schaffen und dem Investor zum Baurecht verhelfen.
Eine rechtliche Prüfung ist nach dieser Abstimmung nach § 33 nicht mehr möglich, weil sofort nach der Abstimmung Baugenehmigungen erteilt werden und der Baubeginn stattfinden kann.
Damit umgeht das Bezirksamt einer ordnungsgemäßen Festsetzung nach § 10 BauGB des B-Plans 7-66 und die Möglichkeit einer rechtlichen Überprüfung wird ausgehebelt.
Gegen die Schaffung von Baurecht auf der Bautzener Brache
Kommt zur Kundgebung am 13.07.2016 ab 16:20 Uhr vor das Rathaus Schöneberg
Kommt zum Stadtentwicklungsausschuss am 13.07.2016, ab 17:00 Uhr
Kommt zur BVV- Sitzung am 20.07.2016, ab 17:00 Uhr
Für einen lautstarken Protest
Stoppt den Kieverkauf !!!
AIF- Bautzener Straße
Stadtplanung von Unten
Gleisdreieck Blog
Bitte leitet diesen Aufruf weiter, damit möglichst viele MitstreiterInnen zum Rathaus kommen

Gegendarstellung gefordert: Berliner Woche 8. Juni 2016, S. 2 – KEN: Ein soziales Wohnbauprojekt – Sibyll Klotz lobt das Vorhaben in der Bautzener Straße

Sehr geehrte Frau Dr. Klotz,
in der Berliner Woche vom 8. Juni 2016, S. 2, werden Sie von deren Mitarbeiterin K. Noetzel (KEN) unter der Überschrift „Ein soziales Wohnbauprojekt – Sibyll Klotz lobt das Vorhaben in der Bautzener Straße“, im Zusammenhang mit dem B-Planverfahren folgendermaßen zitiert:

„Es gab nur ganze neun Einwendungen aus der Einwohnerschaft“.

Diese Angabe mussten Sie nach Einwohneranfrage in der BVV Tempelhof-Schöneberg vom 15.06.2016 massiv auf 31 korrigieren. Es handelt sich also offensichtlich um eine eklatante Falschinformation, die dazu führt, gewollt oder nicht, den Eindruck zu erwecken, dass das Interesse an dem Vorhaben marginalisierbar ist. Mehr noch, im Kontext mit der Überschrift wird der Anschein geweckt, dass es sich um ein „soziales Wohnbauprojekt“ handelt. Gegen das nur „wenige“ Einwender*innen Einspruch erheben. Selbigen wird somit ein unsoziales Verhalten unterstellt. Die Anwohnerinitiative Flaschenhals fordert Sie deshalb auf, dafür zu sorgen, dass Ihr o.g. Zitat, wenn nicht bereits geschehen, in einer der nächsten Ausgaben der „Berliner Woche“ korrigiert wird. Inwieweit dies auch durch Geltendmachung des Gegendarstellungsanspruches nach § 10 Berliner Pressegesetz (Stand: 28.11.2014), gefordert werden kann, bleibt Ihrer Einschätzung überlassen.

Wir fordern Sie weiterhin auf, uns über die Einleitung des Verfahrens unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Anwohnerinitiative Flaschenhals

Auszug aus dem Artikel:
klotz

Einwohnerversammlung zum B-Plan 7-66VE am 28.04.2016, 18:00-20:30 Uhr in der Havelland Grundschule

Eingangsbeitrag der Antragsstellerinnen

BaufeldWir haben diese Einwohnerversammlung als Anwohnerinnen beantragt, weil wir in den Jahren unserer kritischen Beobachtung der Bauplanung immer mehr den Eindruck gewannen, dass hier entlang der Bautzener Straße unter allen Umständen den Wünschen des Investors entsprochen werden soll. Entgegen aller Einwände der Nachbarschaft, des BUNDs, des Bezirks und der Senatsverwaltung, entgegen Einwände der IHK und der Polizei und anderer Träger öffentlicher Belange soll hier gebaut werden.

Der Investor hatte in den vergangenen Jahren bereits ausreichend Gelegenheit sein Vorhaben zu präsentieren wie auf den Anwohnerversammlungen am 25.10.2012 und am 14.05.2013 und auf dem Großgörschenstraßenfest im Sept. 2014. Dabei erhielt er enorme Unterstützung durch Herrn Kroll, Amt für Stadtentwicklung und Frau Dr. Klotz, Bezirksstadträtin, die sich stets persönlich für dieses Bauprojekt engagierten.

Für uns NachbarInnen soll der Eindruck entstehen, dass es sich hier um ein Vorzeigeprojekt für den Wohnungsbau  handele, quasi „sozialer Wohnungsbau light“, so sehr wird Werbung für das Projekt gemacht, so sehr werden Einwände und Bedenken dem Willen hier zu bauen untergeordnet.

Tatsächlich aber handelt es sich hier um ein Projekt eines Privatinvestors, der vor allem ein Interesse hat:

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Kein Baurecht auf der Bautzener Brache – Stoppt den Kiezverkauf

Kommt zur Einwohnerversammlung am 28.04.2016, 18:00 Uhr

Mensa der Haveland Grundschule, Kolonnenstraße 30-30a, 10829 Berlin

Behutsame Stadtentwicklung war einmal….

… jetzt sollen massenhaft seelenlose Betonghettos aus dem Boden gestampft werden

Flyer-Bautzener-Brache_1Das geplante Betonghetto Bauplan 7-66VE muss im Zusammenhang mit den bekannten Bauplanungen auf und um den Gleisdreieckpark öffentlich mit den betroffenen AnwohnerInnen und den interessierten BerlinerInnen diskutiert werden. Die enormen Bautätigkeiten müssen bei der Begutachtung und Abwägung der Bauplanung berücksichtigt werden.

1.400 Wohnungen entstehen auf den Baufeldern Flottwellstr., Am Lokdepot und Möckernkiez, sowie Gewerbe, Kita, Biomarkt, Hotel ect.

4.500 Wohnungen und Gewerbe sind in weiteren Großbauprojekte wie die der Schöneberger Linse, dem Alboinplatz und dem ehem. Wilmersdorfer Güterbahnhof gelant. Weiterlesen

Kein Baurecht auf der Bautzener Brache – Stoppt den Kiezverkauf

Liebe NachbarInnen der Bautzener Straße,

Stadtplanung von unten

die Brache entlang der Bautzener Straße ist die Grünverbindung des Gleisdreieckparks mit dem Nord-Süd Grünzug über das Südkreuz zum Südgelände.  Auf dem ehemaligen Eisenbahngelände existiert bisher kein Baurecht. Die Dr. Schröder GmbH aus Dortmund, Eigentümer der Baumarktkette Hellweg, erwarb das 2,2 ha große Grundstück sehr günstig als Brachland und will sich nachträglich das Baurecht vom Bezirk erteilen lassen um zwischen Großgörschenstraße und Yorckstraße 7 Gebäude mit 300 Wohnungen, 7.700 qm Gewerbe und 250 Tiefgaragenplätze zu errichten. Was die BewohnerInnen des Schöneberger Nordens dringend als Ausgleich für die geplanten Großbauprojekte in unmittelbarer Nähe benötigen, will die BVV Tempelhof- Schöneberg dem Privatinvestor durch Erteilung des Baurechts und der Baugenehmigung nachträglich vergolden. Im Februar 2016 wurde bereits ein Großteil der schutzwürdigen Bäume mit der  Begründung einer einsturzgefährdeten Stützmauer gefällt; aktuell findet eine Baufreimachung ohne Baurecht und ohne Baugenehmigung statt.

Baufeld

Die geplante Bebauung in unmittelbarer Nähe der Yorckstraße belastet die  Nachbarschaft mit noch mehr Lärm und Schadstoffen. Ein Gutachten bestätigt, dass die geplanten Wohnungen auch durch die Nähe zu den S-Bahn Trassen hoch lärmbelastet sein werden und zum Teil nur künstlich belüftet werden können.

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Stoppt das Kettensägenmassaker auf dem Grünzug entlang der Bautzener Straße

 Bild2Seit Tagen rattern auf dem Grünzug entlang der Bautzener Straße Brache die Kettensägen. Der Eigentümer, die Schroeder GmbH, schafft mit der der Rodung der Bäume, darunter fast alle der 34 schutzwürdigen Bäume Tatsachen, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Wir AnwohnerInnen fühlen uns überrumpelt, wir sind entsetzt, traurig und wütend.

Das Grünflächenamt informierte am 23.02. auf unsere Anfragen, dass eine Stützmauer auf dem Gelände durch den Baumbewuchs nicht mehr standsicher sei und erteilte dafür die Fällgenehmigung. Diese kann jedoch nicht die Rodung einer Fläche von 2,2. ha legitimieren, zumal es auf der Fläche kein Baurecht gibt und auch keine Baugenehmigung für das geplante Bauprojekt vorliegt. Weitere Fällgenehmigungen sind uns nicht bekannt.

Die Massenfällungen sind zum jetzigen Zeitpunkt ohne Baugenehmigung und ohne Baurecht illegal Weiterlesen

Vorab wird das Quartier „Bautzener Straße“ ausgezeichnet. Doch Anwohner protestieren gegen „Zerstörung der Stadtnatur“.

Mopo: 10.12.2015, 05:37, von Sabine Gundlach

Nachhaltiges Quartier oder Zerstörung von wichtiger Frischluftschneise: Am Bauprojekt Bautzener Straße (hier Ecke Yorckstraße) scheiden sich die Geister

Vorab wird das Quartier „Bautzener Straße“ ausgezeichnet. Doch Anwohner protestieren gegen „Zerstörung der Stadtnatur“.

Der Bebauungsplan ist noch nicht genehmigt, das Projekt noch nicht realisiert, aber schon vorab ausgezeichnet. Die im Kiez umstrittene Planung für das neue Stadtquartier „Bautzener Straße“ in Schöneberg erhielt am Mittwoch im Deutschen Architekturzentrum (DAZ) das sogenannte Vorzertifikat in Platin.

Damit zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) das mit sieben Wohnblöcken vorgesehene Quartier auf der Brache an den Bahngleisen als „nach höchsten Nachhaltigkeitsstandards geplantes“ Projekt aus.

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